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Gesicht zeigen –  für ein friedliches und weltoffenes Schwerin

Der großen Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen und Asylbewerbern stehen Hass, Wut und Ablehnung gegenüber. Und: Viele Bürger und Bürgerinnen sind verunsichert und besorgt. Wir wollen nicht zulassen, dass sie sich den fremdenfeindlichen, menschenverachtenden Gruppierungen anschließen oder ihnen hinterherlaufen. Wir müssen informieren und mit unseren Hilfsaktionen Haltung zeigen – in den WELCOME-Cafés, bei Willkommensfesten, bei Kundgebungen, mit Menschenketten…
Bundesweit gibt es Anschläge auf geplante oder bereits bezogene Flüchtlingsunterkünfte. Ängste werden ganz gezielt durch die Verbreitung von Lügen und Gerüchten geschürt. Die Menschenwürde wird mit Füßen getreten, obwohl sich für fast keinen von uns der Alltag verändert oder gar verschlechtert hat.
Wir wollen Gesicht zeigen – für ein friedliches und weltoffenes Schwerin. Wir setzen uns gewaltfrei und friedlich ein für Menschenwürde und Menschenrechte, für Demokratie und Toleranz, für Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit, für die Vielfalt der Kulturen, Religionen und Sprachen – für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in unserer Stadt.

Wir haben uns schon 2011 bei der Gründung des Aktionsbündnisses bekannt:
•    Wir wollen eine Stadt ohne menschenverachtende Parolen, ohne Rassismus und ohne Angst.
•    Wir wollen nicht tatenlos zusehen, wie Hass das friedliche Miteinander stört.

Wir rufen deshalb alle Schwerinerinnen und Schweriner auf Gesicht zu zeigen – für ein friedliches und weltoffenes Schwerin!
Tragen wir gemeinsam Verantwortung für unsere Stadt und für unser Bundesland –  partei- und religionsübergreifend!

Leben wir Menschlichkeit und Toleranz.
Schwerin, November 2015