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Menschenkette

Schweriner zeigen ihre Solidarität

Entsetzen nach den Terroranschlägen in Paris: Mehr als 300 Teilnehmer bei Schweigeminute und Menschenkette auf dem Marienplatz

Es sollte eine Demonstration für Toleranz und Weltoffenheit werden, lautstark und farbenfroh, es wurde ein stilles Gedenken
– aber ein nachdrückliches. Mehr als 300 Schweriner zeigten am Sonnabend auf dem Marienplatz ihre Anteilnahme für die Opfer der Terroranschläge in Paris.

„Wir trauern um die Opfer der Anschläge in Paris, um die Opfer zahlloser Kriege und Bürgerkriege, um die Opfer rassistischer, politisch oder religiös motivierter Gewalt, um die Menschen, die auf der Flucht vor Krieg, Hunger und politischer Gewalt ihr Leben lassen mussten“, sagte Andreas Katz vom Bündnis „Schwerin für alle“.

Gemeinsam mit dem „Aktionsbündnis für ein friedliches und weltoffenes Schwerin“ hatte das Bündnis „Schwerin für alle“ das Gedenken auf dem Marienplatz vorbereitet. Geplant hatten die Organisatoren eigentlich einen Flashmob mit bunten Regenschirmen, um für eine Kultur des Respekts und des Willkommens für Flüchtlinge zu werben. „Nach den Ereignissen in Frankreich wollen wir aber einfach schweigen“, sagte Torsten Müller vom Organisations-Team.

Und so brachten die Teilnehmer ihre Trauer und Solidarität mit den Menschen in Frankreich in einer Schweigeminute zum Ausdruck. Eine Menschenkette, Teil einer europaweiten Aktion, zog anschließend einmal um die Schweriner Höfe. Aneinandergereihte Freundschaftsbänder symbolisierten dabei die Verbundenheit der Menschen untereinander.

Für Opfer der Terroranschläge in Frankreich wurden unterdessen auch Blumen auf dem Marienplatz niedergelegt. Daneben brennen Kerzen. Auf einem Schild steht „I love Paris“.

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