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2012

Schwerin: Schweriner Aktionsbündnis diskutiert über „NPD-Verbot…?!“

Pressemeldung vom 20. Februar 2012

Birgit Lohmeyer, Miro Zahra, Heiko Lietz und Steffen Schoon im Podium

„Eine Demokratie, die nicht zwischen Freund und Feind differenziert, sondern Verfassungsfeinde staatlich legitimiert und mit Millionen Euro aus Steuergeldern finanziert, handelt in höchstem Maße töricht und verantwortungslos“, findet die Schriftstellerin Birgit Lohmeyer, die gemeinsam mit ihrem Mann Horst das jährliche Open-Air-Rockfestival „Jamel rockt den Förster“ gegen Rechtsextremismus veranstaltet, wofür sie 2011 mit dem Paul-Spiegel-Zivilcourage-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland ausgezeichnet wurden. Die Vernetzung der NPD mit dem gewaltbereiten rechtsextremistischen Milieu sei nicht mehr von der Hand zu weisen und das Konzept der V-Leute gescheitert. Deshalb fordert Birgit Lohmeyer, dass nicht länger über ein NPD-Verbot debattiert wird, sondern dass es endlich durchgesetzt wird.“
Das Thema „NPD-Verbot…?!“ beschäftigt das Aktionsbündnis für ein friedliches und weltoffenes Schwerin in einer Podiumsdiskussion, die am 24. Februar um 15 Uhr im Atrium der Astrid-Lindgren-Schule in der Tallinner Straße 4-6 stattfinden wird.
Neben der Schriftstellerin Birgit Lohmeyer wird die Malerin Miro Zahra aus Plüschow, der Menschenrechtler Heiko Lietz aus Schwerin sowie der Politikwissenschaftler und Parteienforscher Dr. Steffen Schoon im Podium sitzen. Moderiert wird die Podiumsdiskussion vom Chefredakteur der „Schweriner Volkszeitung“ Dieter Schulz, der zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs für ein friedliches und weltoffenes Schwerin zählt. „Wir wollen zum einjährigen Bestehen des Aktionsbündnisses aber auch über unsere weiteren Vorhaben beraten“, kündigt Heiko Lietz an. Unterstützerinnen und Unterstützer des Aktionsbündnisses und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.

Quelle: Landeshauptstadt Schwerin