Teaser

 TM2.jpg

70 Gäste folgten der Einladung des Vereins „Die Platte lebt“ und des „Aktionsbündnisses für ein friedliches und weltoffenes Schwerin“, am 10. Dezember gemeinsam den „Tag der Menschenrechte“ zu begehen. Unter ihnen der Bürgerbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Matthias Crone, sowie Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier und Stadtpräsident Stephan Nolte. Zu den Besuchern gehörte auch eine Klasse der Beruflichen Schule für Gesundheit und Sozialwesen, die sich für dieses Thema interessierte.

In der „Halle am Familienpark“ – mitten im Mueßer Holz – war die Tafel festlich gedeckt. Mitglieder des Vereins „Together MH“ hatten Hühnerfrikassee mit Reis und belegte Brote zubereitet. Beim Essen wurde über Menschenrechte und Demokratie geredet, über globale Themen und Alltagsprobleme. Videos veranschaulichten die Thematik. Politiker und Bewohner meldeten sich zu Wort und tauschten in sachlicher Atmosphäre unterschiedliche Standpunkte aus. Bei allen Hinweisen auf Verletzungen der Menschenrechte wurde aber auch Optimismus verbreitet und Mut gemacht, sich in die Politik einzubringen. Gemeinsam wurde das Lied gesungen „Wir wollen aufrecht gehen“ (eigens zum Tag der Menschenrechte geschrieben/aufgenommen von Hanne Luhdo und Gert Dunse).

Danach zogen die Teilnehmer mit Kerzen durch das Quartier. Auf der Bank der Menschenrechte im Plattenpark hielt Menschenrechtler Heiko Lietz eine Abschlussrede.

Die Veranstaltung wurde von der Initiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ mit einer „Demokratieaktie“ gefördert. 

Glockengeläut zum Weltfriedenstag 2018

Am 21. September, der von der UNO 1981 zum „Internationalen Tag des Friedens“ erklärt wurde, hatte das „Aktionsbündnis für ein friedliches und weltoffenes Schwerin“ zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz aufgerufen. Nach dem Friedensgebet im Dom läuteten um 18 Uhr überall in Europa kirchliche und weltliche Glocken gemeinsam, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen.
Bei der Kundgebung auf dem Marktplatz sprachen sich Oberbürgermeister Rico Badenschier, Stadtpräsident Stephan Nolte und Menschenrechtler Heiko Lietz dafür aus, sich in einer solidarischen Gemeinschaft für die Wahrung des Friedens einzusetzen und Hass und Hetze in der Stadt nicht zu dulden.
Ca. 150 Teilnehmer zogen während des Glockengeläuts  zum Südufer des Pfaffenteichs, wo u. a. auch Asem Alsayjare das Wort ergriff, der vor 3 Jahren vor dem Krieg in Syrien nach Deutschland floh. Zum Abschluss der Veranstaltung stiegen Friedenstauben in die Luft.
WFT7.jpg

Kundgebungen für ein friedliches und weltoffenes Schwerin

Kundgebungen im September: Seit dem 3. September ruft das Bündnis "Schwerin für ALLE" jeden Montag zur Kundgebung gegen Hass und Hetze auf.  Beginn: 18.30 Uhr. Konkrete Informationen finden Sie bei Facebook: Schwerin für alle.

kundgeb5.jpg

            

FlyerVRGB.jpg

FlyerRRGB.jpg