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„Demokratieaktie“ zum „Tag der Menschenrechte“

Am 10. Dezember, dem  „Tag der Menschenrechte”, will der Verein „Die Platte lebt“ mit seinen Unterstützern aus dem „Aktionsbündnis für ein friedliches und weltoffenes Schwerin” darauf aufmerksam machen, dass die Unantastbarkeit der Menschenwürde zwar im Grundgesetz verankert ist, dass es im Alltag aber immer wieder zu Verletzungen dieses Grundrechts kommt. 16 Prozent der Menschen sind laut Statistischem Bundesamt in Deutschland von Armut betroffen. Die Kinderarmut liegt in Stadtteilen wie das Mueßer Holz  bei 60 Prozent. Hier wohnen besonders viele Menschen, die von Hartz IV, geringen Löhnen oder kleinen Renten leben. Viele Bewohner haben schon lange resigniert, fühlen sich abgehängt und wertlos. Sie und ehrenamtlich Aktive sind am 10. Dezember ab 15 Uhr eingeladen, um miteinander ins Gespräch zu kommen - an einer langen Tafel in der „Halle am Familienpark“ in der Hegelstraße 6. „Wir wollen zuhören und Mut machen, aktiv zu werden. Die Veränderung beginnt immer bei jedem selbst!“, sagt Menschenrechtler Heiko Lietz. Zuhören wollen auch der Bürgerbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Matthias Crone sowie der Schweriner Oberbürgermeister und der Stadtpräsident.

Nach dem gemeinsamen Essen und den Gesprächen wollen die Teilnehmer mit Kerzen durch den Stadtteil ziehen und die sozialen Menschenrechte einfordern.  Sie erwarten von der Bundesregierung, dass sie 70 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte endlich auch das Zusatzprotokoll zum UN-Sozialpakt unterschreibt und damit die Einklagbarkeit der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte ermöglicht. 

Die Veranstaltung wird von der Initiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ mit einer „Demokratieaktie“ gefördert. 

Glockengeläut zum Weltfriedenstag 2018

Am 21. September, der von der UNO 1981 zum „Internationalen Tag des Friedens“ erklärt wurde, hatte das „Aktionsbündnis für ein friedliches und weltoffenes Schwerin“ zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz aufgerufen. Nach dem Friedensgebet im Dom läuteten um 18 Uhr überall in Europa kirchliche und weltliche Glocken gemeinsam, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen.
Bei der Kundgebung auf dem Marktplatz sprachen sich Oberbürgermeister Rico Badenschier, Stadtpräsident Stephan Nolte und Menschenrechtler Heiko Lietz dafür aus, sich in einer solidarischen Gemeinschaft für die Wahrung des Friedens einzusetzen und Hass und Hetze in der Stadt nicht zu dulden.
Ca. 150 Teilnehmer zogen während des Glockengeläuts  zum Südufer des Pfaffenteichs, wo u. a. auch Asem Alsayjare das Wort ergriff, der vor 3 Jahren vor dem Krieg in Syrien nach Deutschland floh. Zum Abschluss der Veranstaltung stiegen Friedenstauben in die Luft.
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Kundgebungen für ein friedliches und weltoffenes Schwerin

Kundgebungen im September: Seit dem 3. September ruft das Bündnis "Schwerin für ALLE" jeden Montag zur Kundgebung gegen Hass und Hetze auf.  Beginn: 18.30 Uhr. Konkrete Informationen finden Sie bei Facebook: Schwerin für alle.

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